Diese Woche habe ich meine neue Sonnenbrille abgeholt.
Optisch.
Stylisch.
Die Gläser fein geschliffen.
Preis: ~ 650 €
Jetzt habe ich nochmal über den ganzen Kaufprozess nachgedacht.
Ich wollte schon seit ein paar Jahren eine optische Brille, es war mir dann aber nie die Mühe wert, zum Optiker zu gehen.
Diesmal hat es gut gepasst, da ich gerade beim Augenarzt war und wusste, dass meine Sehstärke gleich geblieben ist. Ja, das kann der Optiker auch, aber nach ca. 10 Jahren Augenarzt-Besuchs-Abstinenz wurde es mal wieder Zeit.
Wie auch immer. Diesmal war meine Motivation sehr hoch und ich bin direkt nach der Arbeit zum Optiker meines Vertrauens marschiert. Dort habe ich mich beraten lassen, einige Modelle anprobiert und mich dann für eine Fassung entschieden. Erst am Ende informierte ich mich über den Preis, anschließend wurde mir der Gesamtpreis für die Gläser genannt, die den Preis schön nach oben getrieben haben. Aber das ist ok, ich will kein Fernglas am Auge picken haben. 😉
Soweit so gut.
Ich bin in einer sehr privilegierten Position, mir diese Brille „einfach so“ kaufen zu können. Das kann nicht jeder, aus unterschiedlichen Gründen.
Für mich zeigt sich hier aber wieder, wie wichtig ein initiales Sparen ist (und die Grundlagen der Finanzbildung sind), um solche „spontanen“ oder unvorhergesehenen Ausgaben tätigen zu können. Stichwort Haushaltsbuch und Notgroschen.
Ich bin schon einen Schritt darüber hinaus: Theoretisch könnten meine Divideneneinnahmen diese Ausgabe tragen…Schön!



